Aus einer ehemaligen Schuttkuhle entstand ein Park mit 23 Gartenzimmern, von denen jedes nach einem bestimmten Thema als in sich abgeschlossene Anlage gestaltet wurde. Die einzelnen Räume bringen auf mannigfaltige Art durch charakteristische Bäume und Blumen wie auch Figuren und in Stein gemeißelte Sprüche das Wesentliche des Lebens zum Ausdruck.
Bummeln Sie durch die Gärten und lassen Ihren Gedanken freien Lauf. Bestaunen Sie in Ruhe die Schönheiten des Gartens oder schließen Sie sich einer Führung an mit Gelegenheit zu ausführlicher Diskussion. Wechselnde Kunstausstellungen, Musikveranstaltungen und Theateraufführungen erwarten Sie.
Liebe Freunde der Brahmkampsgärten,
das Hofcafé „Sophien Lust“ ist ab sofort sonntags wieder geöffnet.
Wir freuen uns auf ihren Besuch.
Herzliche Grüße
das Brahmkamps Team
Geschichtsträchtiges, vier Hektar großes Hofgelände, auf dem schon 4000 v. Chr. gesiedelt wurde. Über eine alte Lindenallee von 1850 gelangt man zu einem 7000 qm großen philosophischen Park, der der Route 9 Kreis RD-ECK angeschlossen ist.
Die Themen der Gärten:
Im Jahr 2017 erschienen bei der Husumer Verlagsgruppe zwei Bücher, die sich mit dem Garten beschäftigen. Bei dem Buch „Garten des Lebens“ handelt es sich um einen kleinen Bildband, bei dem Buch „Faszination des Lebens“ um ein philosophisches Gartenbuch, das 2018 mit zwei Buchpreisen ausgezeichnet wurde: Einem Preis für Prosa/Lyrik, so wie mit dem begehrten Stihl-Preis, der mit 3.000,- € dotiert war. In der Laudatio wurde das Buch als bestes Gartenbuch im deutschsprachigen Raum 2018 bezeichnet.
Beide Bücher sind im Buchhandel und im Hofcafé Sophienlust erhältlich:
Faszination des Lebens, 14,95 €
Garten des Lebens, 6,95 €
Nach dem Besuch der Gärten kann man es sich im Café Sophienlust gemütlich machen. In einzelnen kleinen Zimmern kann man über die verschiedenen Themen nachdenken, bzw. sie in kleiner Runde diskutieren. Es warten ein guter Kaffee und selbst gemachte Torten und Kuchen auf Sie. Die Rezepte stammen in überwiegender Zahl aus Familienbesitz.
2017 wurde am Rande des Parks ein „Raum der Stille“ gebaut. Grundriss und Aufriss haben die Form eines springenden Fisches, wie man ihn oft in unserem See sehen kann. Der Fisch gilt als Symbol der Stille.
Es ist die Stille, die wir Menschen so sehr benötigen. Sie wird zum Geschenk, wenn wir sie richtig nutzen: Nehmen wir Platz in diesem neuen Raum, lösen wir unsere Gedanken von der Vergangenheit und von der Zukunft. Leben wir nur im Augenblick der Gegenwart. Sodann sppüren wir eine Freiheit, die ein großes Glück schenkt, denn die Vergangenheit können wir nicht ändern. Die Zukunft ist uns nicht bekannt. Nur das „Jetzt“, die Gegenwart, liegt in unserer Hand. Unterbrechen wir alles Grübeln. Nutzen wir die Stille, um die Gegenwart zu erleben.
Kaum war der Rohbau des „Fisches“ fertig, als schon die ersten Besucher fragten, ob es sich um eine Kapelle handeln würde. Schwang da die Sehnsucht nach einem sakralen Raum mit? Ein Krustenstein aus Auröchter Dolomit wurde zum Altartisch. Darüber befestigten wir ein Holzkreuz, das 1945 ein Bergmann aus Gelsenkirchen geschnitzt hat. Die Atmosphäre des Raumes war eine andere. Inzwischen hängt an der linken Wand eine Ikone des Erzengels Michael, der zum Schutzpatron des Gebäudes wurde. Rechts steht die Figur der Madonna mit dem Kind, die der Kapelle den Namen gibt: „Maria in den Gärten“.
Die Blicke der Besucher verweilen stets relativ lange Zeit auf einem schmalen, hohen Glasfenster im Hintergrund. Es besteht aus sieben Einzelfenstern, die der Genesis gwidmet sind, dem Bericht der Schöpfung allen Seins durch Gott.
Nicht nur aufgrund des Staunens über die prächtige Natu, die wir mit unseren Sinnen wahrnemen, auch aufgrund unserer Vernunft und last not least der neuesten Naturwissenschaftlichen Forschungsergebnisse müssen wir zu der Erkenntnis kommen, dass es einen Anfang gibt. Zu diesem Zeitpunkt begann ein göttlicher Schöpfer sein großes Werk. Wer ist er? Mit unseren menschlichen Fähigkeiten vermögen wir nicht, ihn zu erkennen. Aber in uns wirkt eine Energie, die uns das ganze Leben nach Ihm suchen lässt. Dies soll ein Weg, der im Park vom See zur Kapelle führt, zum Ausdruck bringen. Als Symbol für die Gedanken, die wir uns machen, sind weiße Steine aus Pläuerkalk mal einzeln, mal in Gruppen in den Rasen gelegt.
Mit der Frage nach Gott beschäftigen wir uns mal mehr, mal weniger häufig im Leben. Der Weg der Suchenden endet mit einer durchgehenden „Linie“ aus Stein. Sie soll uns vor Augen halten, dass unser Denkvermögen eine Grenze hat. Könnten wir Menschen Gott erkennen, wären wir wie Gott. Doch irgendwann müssen wir akzeptieren, wie „klein“ wir in Wirklichkeit sind. Wir wissen nicht einmal mit Gewissheit, was am nächsten Tag, ja nicht einmal was in der nächsten Stunde passiert.
Die weit ausgebreiteten Flossen des Fisches laden uns ein, die Kapelle zu beteten. Öffnen wir unseren Geist für anderes Denken, damit unser Herz Ruhe findet.
Wenn wir Menschen Gott erkennen könnten, wären wir dann nicht selber wie Gott?
Die Gärten liegen in unmittelbarer Nähe der Autobahnabfahrt Meldorf / Albersdorf an der A23. Diese verlassen Sie in Richtung Albersdorf, nach circa 600 Metern biegen Sie links in den ersten Weg ein. Dies ist dann schon der Brahmkampsweg.
Sonntags von 10 – 17 Uhr
Bei Fragen melden Sie sich bitte unter 0173 / 7370469 oder info@brahmkampsgaerten.de.
Marianne Ortner
Leostraße 11
33098 Paderborn
05251 / 24735
0173 / 7370469
info@brahmkampsgaerten.de